Es hat sich in unserem Stadtteil bezüglich Straßenbahnbau wirklich einiges getan.
Die Gleise der Linie 2 entlang der Josef-Kerschbaumer-Straße und der Kajetan-Sweth-Straße bis zur Endhaltestelle sind von der Schützenstraße bis zum Schulzentrum fertig verlegt, zahlreiche wunderschöne Bäume gesetzt, die Luggerbüste zur Straße her versetzt und der Rasen beginnt zu sprießen. Es fehlt nur noch die Oberleitung und die Zulaufstrecke von der Reichenau über die Grenobler Brücke und die Schützenstraße. Ein ganz besonderer Bauabschnitt scheint die Baustelle nördlich des Hochhaues Schützenstraße 10 zu sein. Hier reicht meine Vorstellungskraft nicht mehr ganz aus – aber Tiroler Planer und Baufirmen haben ja schon seit Jahrhunderten reichlich Erfahrung im Eisenbahn- bzw. Straßenbahnbau. Zu einer besonderen Herausforderung hat sich scheinbar auch der Bauabschnitt vor der Piuskirche entwickelt. Die Pfarre und ihre vielen freiwilligen Helfer haben die „alten“ Hecken einfach nach Norden auf die Seite der Pontlatzer Straße versetzt. Leider reicht künftig der südliche Gehsteigrand bis an den Kirchturm heran. Vom „Campanile“ der Kirche wird künftig ein gepflegter Zaun mit Grünpflanzen bis zur Spingeser Straße und um die Ecke bis vor das Pfarrbüro reichen. Der Zugang vom Südeingang der Kirche zum Pfarrheim wird nun behindertengerecht und stufenlos befahrbar – also barrierefrei erreichbar sein. Die fünf Stufen, die in den Kirchenraum führen, sind seit kurzem auch für Gehbehinderte (Rollstuhl, Rollator etc.) leicht, sicher und bequem mit einem Treppenlift überwindbar. Eine Lösung für den Umbau des Altarraumes in unserer Piuskirche zeichnet sich ab, sodass der Umbau noch vor dem Wiederaufleben des Seelsorgeraumes der Pfarren Neu-Arzl/Olympisches Dorf, Neu-Rum und Rum am 1. September 2018, abgeschlossen werden kann.
Der neue Kaplan (Pfarrer), Mag. Andreas Tausch, soll damit nicht mehr belastet werden.
Wenn wir mit unseren Gedanken schon im September sind, dann muss unbedingt das Interkulturelle Tanz- und Musikfest am Samstag, 29. September, von 12 bis 18 Uhr in Erinnerung gebracht werden. Dieses multikulturelle Stadtteilfest ist schon zu einem Markenzeichen für unseren Lebens- und Wohnraum geworden und hat eine sehr positive Beschreibung im neuen Buch von Frau Mag.a Susanne Gurschler „111 Orte in Innsbruck, die man gesehen haben muss“ bekommen. Die Autorin selbst wird im Rahmen des Festes das Buch vorstellen.
Kommen auch Sie zu diesem Fest und genießen sie mit uns das internationale Flair an Musik, Tanz, Spiel, Information und Kulinarik – und unterhalten sie sich mit friedfertigen und die Gemeinschaft suchenden Freunden, Nachbarn und Mitbürgern.

Auch wenn wir ein überparteiliches Medium sind, einige wenige Sätze noch zu den Wahlen in Innsbruck: Wir bedanken uns herzlich bei Christoph Kaufmann für die bisher als Vizebürgermeister geleistete Arbeit und sind sicher, dass er unseren Stadtteil, die Vereine und Organisationen, aber auch Einzelpersonen bei ihren Anliegen und Nöten weiterhin tatkräftig unterstützen und vertreten wird. Ich möchte ihnen in Erinnerung bringen, dass er nun tatsächlich der einzige in unserem Stadtteil lebende Gemeinderat ist, der die Wünsche und Probleme aus erster Hand kennt, und sie auch ohne Umwege an den Magistrat und die Stadtregierung herantragen kann.

Zum Schluss bleibt mir nur noch, ihnen einen schönen und erholsamen Sommer (ohne Ärger mit HundehalterInnen) zu wünschen und mich bei allen SpenderInnen und Inserenten herzlich zu bedanken, durch die unsere Stadtteilzeitung „aktiv & aktuell“ immer wieder ermöglicht wird.

Ihr Friedl Ludescher