Mit der Schlusssirene am 21. Mai 2017 ging nicht nur eine lange Saison für die Herren des SVO Basketball Innsbruck mit der erfolgreichen Verteidigung des Landesligameistertitels zu Ende. Mit dem letzten Spiel ist die wohl erfolgreichste Saison seit Bestehen der Sektion Basketball unter Dach und Fach. In jeder Liga konnte vom SVO der Meistertitel errungen werden. Angefangen hat die Saison vor etlichen Monaten mit zahlreichen Veränderungen im Bereich der Nachwuchsteams und der Aufstellung eines U-12 Teams. Zwar gibt es in dieser Alterskategorie noch keine eigene Meisterschaft. Eigens organisierte Turniere erlaubten es, sich mit Gleichaltrigen aus Tirol zu messen. Das U-14 Team konnte sich im Laufe der Saison ebenfalls stark verbessern und gewann gegen Wörgl im Finale. Die U-16 Spieler reiften durch die Gelegenheit, mit meisterschaftserprobten U-19 Spielern trainieren zu können. So gelang auch in dieser Kategorie beim „Final Day“ am 13. Mai der Titelgewinn. Die U-19 Spieler wiederum überzeugten im Finale gegen die Turnerschaft Innsbruck und gewannen nach hartem Kampf deutlich. Auch in den Herrenligen konnte der SVO alles gewinnen, was es zu gewinnen gab. Im Herrenbereich ist dies nun der dritte Landesligatitel in Folge und man kann mit Fug und Recht behaupten, dass der Tiroler Basketball derzeit vom SVO dominiert wird.

Tolle Neuigkeiten gibt es auch abseits vom Basketballfeld zu berichten: Unser Trainer, unser Vorstandsmitglied, unsere länderübergreifende Basketballlegende, Hans Licha, ist nach seinem schweren Schlaganfall zu Beginn dieses Jahres auf einem guten Weg der Besserung. Hans befindet sich seit einiger Zeit im Landeskrankenhaus Hochzirl, eine tolle Adresse für Pflege und Therapie im neurologischen Bereich. Die SVO Sektion Basketball ist stolz auf ihn und wie er das meistert. Jeder der Hans kennt, weiß um sein Kämpferherz und seinen unumstößlichen Willen. Die zahlreich erschienen Zuseher beim Final Day wurden davon Zeugen, als Hans sich aus eigener Kraft aus dem Rollstuhl erhob und sich auf die Tribüne begab, um nach etlichen Monaten endlich wieder seinen so heiß geliebten Sport ansehen zu können.

Markus Schwab