Seit 2015 ist man in unserer Pfarrkirche Pius X. mit der Restaurierung, Sanierung sowie der Neugestaltung des die Kirche umgebenden Grüngürtels beschäftigt. Eine immense und teure Angelegenheit, die die volle Aufmerksamkeit des Pfarrkirchenrates benötigt. Finanziell ist man durch die Hilfe von Stadt, Land und Diözese, aber auch durch großzügige Spenden des in unserem Stadtteil wohnenden Kirchenvolkes recht gut über die Runden gekommen, sodass man sich auch noch die „Barrierefreiheit“ durch einen Treppenlift leisten konnte.


 Damit können nun auch Gehbehinderte im Rollstuhl oder mit Rollator sicher in den Kirchenraum gehoben werden.
Offen sind zum einen die Gestaltung des Altarraumes, wofür eine Einigung zwischen den Meinungen des Bundesdenkmalamtes Tirol und der Altarraum-Kommission der Diözese notwendig ist und zum anderen die durch den Straßenbahnbau in der Schützenstraße erzwungene Umgestaltung des Grünraumes um die Kirche und das Pfarrheim. Beides ist noch in Fluss, weil man auf den Baufortschritt bei der Straßenbahn achten muss.
Wir hoffen zuversichtlich, dass wir bis zum Beginn des reaktivierten Seelsorgeraumes der Pfarren Pius X., Neu-Rum und Rum am 1. September 2018 die Arbeiten im wesentlich abgeschlossen haben.
Das notwendige Versetzen der Buchenhecken vom Süden (Schützenstraße) auf die Nordseite des Kirchplatzes (Pontlatzer Straße) hat in einer konzertierten Aktion eines harmonischen Teams aus freiwilligen Helfern aus der Pfarrgemeinde und einer fleißigen Gruppe von Asylwerbern bestens funktioniert. Ein ganz besonderer Dank dem „Gartenchef“ Toni Nussbaum, der sogar die (notwendigerweise) gefällten Birken und Lärchen nachhaltig verwertet hat, aber auch dem Elektro- und Leitungs-Tausendsassa Bernhard Ainetter für ihren unermüdlichen Einsatz. Ein Sonderlob auch unserem Pfarrkurator Dr. Lori Veress, der sich als umfassend einsetzbarer Handwerker und Gärtner outete und eindrucksvoll bewiesen hat, dass er auch mit Kettensäge und Schaufel kräftig zupacken kann.

Friedl Ludescher