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Geschätzte Damen und Herren,
werte MitbürgerInnen in unserem Stadtteil,
liebe Kolleginnen und Kollegen bei diversen Projekten und Vereinen!

Schon diese eher ausufernde Anrede deutet auf einen besonderen Anlass hin.
Ich teile es ihnen einfach ohne Umschweife mit: Dies ist mein letztes Editorial. Mit 30. Juni 2019 habe ich in gutem Einvernehmen meine Aufgaben und die Führungsposition im Verband Neu-Arzl Olympisches Dorf zurückgelegt.


Ich habe es mit einem lachenden und einem weinenden Auge getan. Aber – es ist endgültig – und meiner Meinung nach sogar etwas zu spät in meinem Alter.
Zum Abschluss meiner „journalistischen Tätigkeit“ habe ich aber gottlob von einigen bemerkenswerten Ereignissen zu berichten, die unseren Stadtteil noch schöner und lebenswerter und die MitbürgerInnen vielleicht sogar zufriedener und glücklicher machen.
Zum Beispiel die Eröffnung des Kindergartens in der Schützenstraße 10:
Die ursprünglich kritische Haltung der Anwohner verwandelte sich bald in eine positive Stimmung. Bei der Eröffnung gab es viel Lob für die KinderpädagogInnen, das Projekt und die Gewerke. Die größte Anerkennung für alle war das glückliche Kinderlachen und die strahlenden Augen der Kleinen in „ihrem“ Haus.
Eine weitere, ganz berührende und in Zeiten wie diesen notwendige, aber fast mutige Aktion war das Pflanzen eines Friedensbaumes am Vorplatz der Piuskirche. Diese Geste im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen für ein friedliches und gedeihliches  Zusammenlebens aller Völker und Religionen (insbesondere mit muslimischen Brüdern aus Pakistan, die sehr engagiert mitgearbeitet haben) soll uns viele Jahrzehnte mit dem Ginkgo, den Baum des Friedens und des Umweltschutzes
begleiten.
Und immer wieder auch Ereignisse in und um unser so schönes und begehrtes Wohnheim Olympisches Dorf: Bürgermeister Georg Willi persönlich konnte ich zum „leidigen und unbefriedigenden“ Verlauf des Radweges um das Wohnheim-Café, das Café im Grünen, bemühen und er hat Hilfe bzw. eine Lösung im Rahmen einer offiziellen Prüfung einer eindeutigen Beschilderung zugesagt. Der zuständige Beauftragte Fuß- und Radweg-Koordinator war schon vor Ort und wir (Heimleiter Martin Scherl und ich) waren dabei.
Außerdem kann ich berichten, dass die Otto-Neururer-Kapelle tagsüber zum allgemeinen Besuch offen stehen wird, sobald das Trenngitter zwischen dem Zugang und dem eigentlichen Kapellenraum eingebaut ist. Wir sind überzeugt, dass diese langgehegten Wünsche bis zum nächsten Patrozinium der Kapelle erfüllt sind.

Die an sich gelungenen Verkehrsführungen und Ampelanlagen nach der Inbetriebnahme der Straßenbahn sind von der Bevölkerung positiv aufgenommen worden. Leider gibt es aber einige Schwächen, die unbedingt ausgemerzt werden müssen – sonst gibt es Proteste oder gar Unfälle. Einige Anregungen für Verbesserungen sind in dieser Ausgabe aufgelistet.

Und dann noch ein heißer Tipp für die Hundebesitzer, die sich mental und auch vielleicht durch körperliche Einschränkungen schwer tun, die „Hundstrümmerln“ ihres geliebten Vierbeiners aufzuheben und zu entsorgen: Es gibt neuerdings einen „Hundekotheber“, also eine leicht zu handhabende kleine Baggerschaufel, über die man das „Gassi-Sackerl“ drüberzieht und dann den Hundekot ohne Berührung mit der Hand, sauber aufnehmen kann. Dann das gefüllte Sackerl vom Gerät abstreifen und in einem Abfalleimer entsorgen. Ich hoffe, dieses Gerät macht Schule und verhindert die weitere Verschmutzung der schönen Rasen- und Wiesenflächen in unserem Stadtteil. Erhältlich im Fachhandel.

So, und nun noch ein herzliches Danke für alles, was so viele Menschen in unserem
Stadtteil mitgemacht und mitgetragen haben. Wir haben im VNO und in den angeschlossenen Vereinen so vieles für die Gemeinschaft leisten können und sind enorm zusammengewachsen in den gemeinsamen Bemühungen jahrein, jahraus.
Ich denke gerne an diese Zeit zurück und bin überzeugt, dass mein Nachfolger/in und seine /ihre tüchtigen MitarbeiterInnen und Vereinsmitglieder mindestens gleich aktiv und engagiert sind, wie ich es war –zum Wohle für uns alle.
Nochmals danke ich allen Obleuten und Chefs der Vereine und Organisationen im Stadtteil sowie allen MithelferInnen in all den Jahren. Achten wir gemeinsam weiterhin auf unseren schönen Stadtteil und die „Dorfgemeinschaft“.

Euer Friedl Ludescher

 

PDF Ausgabe Aktiv&Aktuell Juni 2019